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Low-code

Low-code-Plattform

Ansatz zur Anwendungsentwicklung, bei dem der Großteil der Logik visuell (Drag-and-Drop) statt durch Code konfiguriert wird — schnellere Entwicklung ohne ein Heer an Programmierern.

Was ist Low-code?

Low-code-Plattform ist ein Softwarewerkzeug, das die Erstellung von Anwendungen hauptsächlich durch visuelle Konfiguration ermöglicht — Drag-and-Drop-Formulare, Workflow-Editoren, Datenmodelle — mit einem Minimum an handgeschriebenem Code. Die Philosophie: 80 % typischer Unternehmensanwendungen (CRM, Evidenzen, Genehmigungsprozesse, Dashboards) benötigen keinen Custom-Code und können aus vorgefertigten Bausteinen zusammengesetzt werden.

Unterschieden wird:

  • No-code — vollständig ohne Code, geeignet für Business-Nutzer (Citizen Developers). Beispiel: Airtable, Notion-Datenbanken.
  • Low-code — überwiegend visuell, aber mit der Möglichkeit, für spezifische Szenarien Skripte oder JavaScript einzufügen. Beispiel: OutSystems, Mendix, Microsoft Power Platform, Retool, Modulario.
  • Pro-code — klassische Programmierung.

Typische Komponenten einer Low-code-Plattform:

  • Data Model Builder — Tabellen, Beziehungen, Validierungen
  • Form Builder — Eingabeformulare mit Bedingungen
  • Workflow Engine — Prozessautomatisierung
  • Integration Layer — Anbindung an externe APIs
  • Deployment & Security — Bereitstellung und Berechtigungen

Wann wird es eingesetzt

Low-code ist ideal bei:

  • Schnellen MVPs und Prototypen für interne Tools
  • Trennung von IT und Business — das Business entwickelt Anwendungen selbst
  • Anpassung von Standard-ERP/CRM ohne Programmierer
  • Digitalisierung von Papierprozessen (Urlaubsanträge, Reisekostenabrechnungen)

Grenzen von Low-code: komplexe Domänen (industrielle Hochleistungsfertigung, HFT-Trading), extrem hohe Leistungs- oder UX-Anforderungen.

Siehe API-Seite und Modul Arbeitsabläufe.

Verwandte Begriffe

In Modulario

Modulario ist eine Low-code ERP/CRM-Plattform — die Standardmodule (Fakturierung, CRM, Lager) werden vom Kunden über Konfiguration angepasst: benutzerdefinierte Felder, Formulare, Workflows, Rollen. Komplexe Szenarien können durch JavaScript-Skripte oder die Anbindung über API ergänzt werden.

Die Modulario-Erweiterungsschicht ermöglicht es Business-Nutzern, ein neues Feld hinzuzufügen, ein benutzerdefiniertes Formular zu erstellen oder eine Validierung zu programmieren, ohne eine neue Systemversion deployen zu müssen — Änderungen werden sofort übernommen und haben eine auditierbare Historie. Die IT-Abteilung kontrolliert die Qualität über einen Genehmigungsworkflow vor dem Produktivbetrieb der Änderung.

Verwandte Modulario-Module

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Dávid Bělousov

Dávid Bělousov

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